Wie erfolgt es?

Der arbeitende Motor betreibt die Getriebeölpumpe, die den Druck im Drehmomentwandler hält, alle Lager und Zahnräder im Getriebe schmiert, sowie die Kanäle für die elektrohydraulische Steuerung des Getriebes versorgt. Hier kommen Elektroventile zum Einsatz, die den Druck regulieren und die Sequenzen bestimmen.
Die elektrohydraulische Getriebesteuerung (EGS) berechnet schon aufgrund der Daten von Sensoren und anderen Modulen, wie hoch der Öldruck im Getriebe sein soll, damit die Kupplungen und Bremsen entsprechend stark gespannt werden, und sendet kurze Impulse an das Magnetventil EPC (Electronic Pressure Control) im Getriebe, das die entsprechende Ölmenge durchlässt und das Regulierungsventil öffnet oder schließt. Wenn der Multifunktionsschalter, der sich unter dem Schalthebel des Getriebes befindet, anzeigt, dass wir die Position D gewählt haben, wird die EGS ein kurzes Signal an das Magnetventil der Druckmodulierung geben, das den Liniendruck im Getriebe für einen Moment reduzieren wird. Im gleichen Moment sendet die EGS auch Signale an die Schaltmagnetventile. Sie bewegen die Schieberventile im Schaltschieberkasten so, dass das Öl an die richtigen Kupplungen und Bremsen im Getriebe fließt. Wenn das Öl die Kupplungen schließt, erhöht das Magnetventil der Druckmodulierung wieder den Druck bis zum früher geplanten Wert. Auf diese Weise erfolgt das Einschalten des Ganges sanft und ohne zu ruckeln. Der Gang ist eingelegt und wir können fahren.

 

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